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	<title>noltejournal-blog &#187; Medien</title>
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		<title>Sommerloch trifft Fußballfieber</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Spocht]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Alle zwei Jahre wieder&#8230; kommt zu dieser Jahreszeit ein Thema auf, so verlässlich wie das Amen in der Kirche, die alljährliche Warnung vor Noroviren oder der nächste Spruch von Thilo Sarrazin: Die garstigen Eigenschaften des jeweils offiziellen Arbeitsgeräts der Auswahlkicker, vulgo &#8220;Ball&#8221;. Der ist nämlich offenbar alles mögliche, nur eines nicht: rund.</p> <p>Immer dasselbe. Kaum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Alle zwei Jahre wieder&#8230; kommt zu dieser Jahreszeit ein Thema auf,  so verlässlich wie das Amen in der Kirche, die alljährliche Warnung vor Noroviren oder der nächste Spruch von Thilo Sarrazin: Die garstigen Eigenschaften des jeweils offiziellen Arbeitsgeräts der Auswahlkicker, vulgo &#8220;Ball&#8221;. Der ist nämlich offenbar alles mögliche, nur eines nicht: rund.</p>
<p><span id="more-91"></span>Immer dasselbe. Kaum geht ein internationales Fußballturnier los, meldet sich nach wenigen Tagen der erste Spieler zu Wort und klagt über die speziellen Eigenschaften des WM- oder EM-Balls, der sich natürlich fundamental von sämtlichen vorangegangenen Bällen unterscheidet. Er fliegt offenbar niemals dahin, wohin man ihn haben wollte oder wenigstens geradeaus, nein &#8211; er flattert, fluppt, flurbelt und fluktuiert einfach völlig unberechenbar auf eine Weise, die den Männern in den kurzen Hosen das Leben schwer macht und irgendwie voll gemein ist.</p>
<p>Und wenn sich kein Kicker findet, der das freiwillig sagt, so findet sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jemand, der irgendeinem Spieler ein Mikrofon unter die Nase hält und eine entsprechende Aussage aus ihm herauskitzelt. Ein Torwart, der einen leichten Ball durchgelassen hat oder ein Stürmer, der es frei vor dem Tor stehend geschafft hat, zehn Meter über die Latte zu köpfen, sind besonders geeignete, weil für die Ausrede dankbare, Gesprächspartner.</p>
<p>Merkwürdig: Ich dachte immer, am Rande eines solchen Großereignisses gäbe es über genug andere Themen zu berichten, etwa das Aufwärmen nationaler Stereotypen, die neuesten Ergebnisse der Vuvuzela-Forschung oder das endlose Wiederkäuen von Tratsch über Spielerfrauen. Aber offenbar hat nicht nur &#8220;der Pokal seine eigenen Gesetze&#8221; &#8211; sondern auch die WM ihr eigenes Sommerloch.</p>
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		<title>Der Journalist, das unbeliebte Wesen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Na, das war ja zu befürchten: Im Spiegel-Ranking der angesehensten Berufe rangiert der Journalist auf dem viertletzten Platz, noch hinter Bankern, Priestern und Rechtsanwälten und unterboten lediglich von Werbeheinis, Managern und Politikern. Deprimierend. Da bin ich ja direkt froh, dass in der Umfrage nicht auch Mafiosi, Zeitschriftendrücker oder Kakerlaken zur Auswahl standen.</p> <p>Wenn man allerdings [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das war ja zu befürchten: Im <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,700133,00.html" target="_blank">Spiegel-Ranking der angesehensten Berufe</a> rangiert der Journalist auf dem viertletzten Platz, noch hinter Bankern, Priestern und Rechtsanwälten und unterboten lediglich von Werbeheinis, Managern und Politikern. Deprimierend. Da bin ich ja direkt froh, dass in der Umfrage nicht auch Mafiosi, Zeitschriftendrücker oder Kakerlaken zur Auswahl standen.</p>
<p><span id="more-83"></span>Wenn man allerdings betrachtet, wer sich alles &#8220;Journalist&#8221; schimpft, wundert es einen auch nicht mehr. Vielleicht sollte man doch in Erwägung ziehen, diese Berufsbezeichnung schützen zu lassen resp. von einer Form der Ausbildung abhängig zu machen. Allerdings bringt das kaum etwas, wenn man sich gegen die Krawallreporter, Hetzer und Witwenschüttler abgrenzen will, die bei bestimmten Medien tätig sind: Die haben ihr schmutziges Handwerk ja tatsächlich einmal gelernt, in irgendeiner Art von Umerziehungslager vermutlich, in dem ihnen die letzten Reste von Ethos planmäßig herausgeprügelt wurden.</p>
<p>Eine sauberere Definition könnte vielleicht helfen. Also, liebe Leute, die ihr an der nächsten derartigen Umfrage teilnehmt (voraussichtlich im nächsten Sommerloch): Journalisten, das sind die Leute, die das Tanklasterblutbad von Kunduz und die Versuche, selbiges totzuschweigen, an die Öffentlichkeit tragen. Oder die &#8220;Mövenpickspende&#8221; oder auch den Amtsmissbrauch des eigenen Bürgermeisters. Die Leute hingegen, die nach einem Amoklauf minderjährige Schüler vor Kameras zerren oder alte Nacktfotos von Neuprominenten herauskramen &#8211; <em>die</em> sollten vielleicht eine andere Berufsbezeichnung tragen.</p>
<p>Welche &#8211; das überlasse ich der Fantasie des Lesers.</p>
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		<title>Skandal im Schneckentempo, Rücktritt im Zeitraffer</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 19:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bundespräsident Horst Köhler ist wegen seiner umstrittenen Äußerungen zu Kampfeinsätzen der Bundeswehr zurückgetreten. Eine Entscheidung, die allseits als &#8220;überraschend&#8221; bezeichnet wird &#8211; vermutlich wegen des Umstands, dass bislang noch kein Bundespräsident zurückgetreten ist. Dabei ist das eigentlich Überraschende daran, dass es so lange gedauert hat, bis das Thema in den etablierten Medien überhaupt zum Thema [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bundespräsident Horst Köhler ist wegen seiner umstrittenen Äußerungen zu Kampfeinsätzen der Bundeswehr zurückgetreten. Eine Entscheidung, die allseits als &#8220;überraschend&#8221; bezeichnet wird &#8211; vermutlich wegen des Umstands, dass bislang noch kein Bundespräsident zurückgetreten ist. Dabei ist das eigentlich Überraschende daran, dass es so lange gedauert hat, bis das Thema in den etablierten Medien überhaupt zum Thema wurde &#8211; und die Angelegenheit dann ohne das ganze Trara wochenlanger Debatten in ein paar Tagen über die Bühne ging.</p>
<p><span id="more-68"></span>Manch ein Politiker wurde in der jüngeren Vergangenheit der Lüge überführt und blieb trotzdem noch Monate an seinem Stuhl kleben; manche überlebten heftigere Skandale nahezu schadlos und blieben noch Jahre im Amt. Ich bin mir sicher, dass auch Köhler ziemlich geschmeidig aus der Nummer herausgekommen wäre, wenn er sich für eine &#8220;unglückliche&#8221; oder &#8220;missverständliche&#8221; Wortwahl entschuldigt und seine Aussagen stringent auf die Situation vor Somalia hingebogen hätte.</p>
<p>Nicht einmal Ärger durch etwaige juristische Ermittlungen muss er fürchten: Die Strafanzeigen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Art.26(1)GG, die auf Initiative eines <a href="http://bundeshorst.wordpress.com/" target="_blank">Bloggers, der eigens zu diesem Zweck eine Internetseite einrichtete</a>, an die Bundesanwaltschaft geschickt wurden, ziehen keine Konsequenzen nach sich, wie die Behörde mir auf Anfrage mitteilte:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Die Prüfung des Sachverhalts hat keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen einer  Straftat ergeben, so dass den Strafanzeigen seitens der Bundesanwaltschaft keine  Folge geleistet wurde.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Zu dieser Einschätzung kam die Bundesanwaltschaft bereits am Freitag, nachdem der betreffende Aufruf des Bloggers erst am Dienstag veröffentlicht worden war. Einen weiteren Tag dauerte es, bis der Twitter-Draht langsam anfing zu glühen, am Donnerstag dann stießen die ersten Medien darauf  &#8211; und ab Samstag gab es sowieso nur noch ein Thema: Lena, Lena und nochmal Lena.</p>
<p>Beste Voraussetzungen also, um schnell wieder aus dem unerwünschten Rampenlicht zu kommen. Andere waren da wesentlich länger und wesentlich stärker unter Beschuss. Um so konsequenter, dass Köhler sich zu diesem Schritt entschlossen hat.</p>
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		<title>Ostern auf den Punkt gebracht</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 17:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was an Feiertagen so alles in der Welt passiert, kann niemand so schön resümieren wie eine Nachrichtenagentur:</p> <p>Anmerkung: Natürlich weiß ich, was mit dem agenturtechnischen Begriff &#8220;Feiertagszusammenfassung&#8221; gemeint ist. Dennoch wirkt es in dieser Konstellation mehr als seltsam.</p> ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was an Feiertagen so alles in der Welt passiert, kann niemand so schön resümieren wie eine Nachrichtenagentur:</p>
<p><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/osternfazit.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-20" title="osternfazit" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/osternfazit-300x59.jpg" alt="" width="300" height="59" /></a><span id="more-19"></span>Anmerkung: Natürlich weiß ich, was mit dem agenturtechnischen Begriff &#8220;<em>Feiertagszusammenfassung</em>&#8221; gemeint ist. Dennoch wirkt es in dieser Konstellation mehr als seltsam.</p>
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