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	<title>Kommentare zu: In stiller Trauer schreiten wir zum Bierwagen</title>
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		<title>Von: Maik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 06:23:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun - &lt;em&gt;dass&lt;/em&gt; der Begriff für die &lt;a href=&quot;http://news.tbo.com/news/MGBFJ7Q177E.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;öffentliche&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.nme.com/news/michael-jackson/45777&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Aufbahrung&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.chicagobreakingnews.com/2010/06/public-viewing-planned-for-deceased-state-rep.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;von&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.curranfuneralhome.com/faqs.php#4&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Leichen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://jacksonville.com/news/crime/2010-04-08/story/law-disorder-public-viewing-funeral-set-6-victims-nassau-accident&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;verwendet&lt;/a&gt; wird, ist unstrittig. Mag ja sein, dass &quot;public viewing&quot; &lt;em&gt;auch&lt;/em&gt; im Kontext anderer Formen öffentlicher Besichtigungen verwendet werden kann und wird. Es nützt allerdings herzlich wenig, wenn man wie Anatol mit dem &quot;&lt;em&gt;British National Corpus&lt;/em&gt;&quot; herumwedelt, denn erstens geht es hier ja um &lt;em&gt;US-amerikanisches Englisch&lt;/em&gt;, wie auch aus dem Screenshot hervorgeht, und zweitens bereitet mir der von ihm vertretene Absolutheitsanspruch in der Deutungshoheit des Begriffs ein wenig Bauchschmerzen: Es gibt durchaus amerikanisch-englische Muttersprachler, die da anderer Meinung sind, etwa &lt;a href=&quot;http://nothingforungood.com/2008/06/21/after-the-shooting-grab-a-body-bag-and-head-to-the-public-viewing/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;der hier&lt;/a&gt; oder auch &lt;a href=&quot;http://vowe.net/archives/011509.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;der hier&lt;/a&gt;, der im übrigen als direkte Antwort auf Anatols Post aufgefasst werden kann. In den dortigen Kommentaren, aber auch &lt;a href=&quot;http://dict.leo.org/forum/viewWrongentry.php?idThread=312878&amp;idForum=3&amp;lp=ende&amp;lang=de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;anderswo&lt;/a&gt; melden sich Menschen aus dem englischen Sprachraum zu Wort, die die verbreitete Definition der &quot;Aufbahrung&quot; bestätigen. 

Letztendlich beantwortet das alles ohnehin nicht die grundlegende Frage, warum es ohne ein cool klingendes Denglischwort heute nicht mehr zu gehen scheint, irgend etwas zu bewerben. Ich bin zwar weit entfernt von Deutschtümelei, aber allmählich nimmt es wirklich groteske Ausmaße an.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun &#8211; <em>dass</em> der Begriff für die <a href="http://news.tbo.com/news/MGBFJ7Q177E.html" rel="nofollow">öffentliche</a> <a href="http://www.nme.com/news/michael-jackson/45777" rel="nofollow">Aufbahrung</a> <a href="http://www.chicagobreakingnews.com/2010/06/public-viewing-planned-for-deceased-state-rep.html" rel="nofollow">von</a> <a href="http://www.curranfuneralhome.com/faqs.php#4" rel="nofollow">Leichen</a> <a href="http://jacksonville.com/news/crime/2010-04-08/story/law-disorder-public-viewing-funeral-set-6-victims-nassau-accident" rel="nofollow">verwendet</a> wird, ist unstrittig. Mag ja sein, dass &#8220;public viewing&#8221; <em>auch</em> im Kontext anderer Formen öffentlicher Besichtigungen verwendet werden kann und wird. Es nützt allerdings herzlich wenig, wenn man wie Anatol mit dem &#8220;<em>British National Corpus</em>&#8221; herumwedelt, denn erstens geht es hier ja um <em>US-amerikanisches Englisch</em>, wie auch aus dem Screenshot hervorgeht, und zweitens bereitet mir der von ihm vertretene Absolutheitsanspruch in der Deutungshoheit des Begriffs ein wenig Bauchschmerzen: Es gibt durchaus amerikanisch-englische Muttersprachler, die da anderer Meinung sind, etwa <a href="http://nothingforungood.com/2008/06/21/after-the-shooting-grab-a-body-bag-and-head-to-the-public-viewing/" rel="nofollow">der hier</a> oder auch <a href="http://vowe.net/archives/011509.html" rel="nofollow">der hier</a>, der im übrigen als direkte Antwort auf Anatols Post aufgefasst werden kann. In den dortigen Kommentaren, aber auch <a href="http://dict.leo.org/forum/viewWrongentry.php?idThread=312878&amp;idForum=3&amp;lp=ende&amp;lang=de" rel="nofollow">anderswo</a> melden sich Menschen aus dem englischen Sprachraum zu Wort, die die verbreitete Definition der &#8220;Aufbahrung&#8221; bestätigen. </p>
<p>Letztendlich beantwortet das alles ohnehin nicht die grundlegende Frage, warum es ohne ein cool klingendes Denglischwort heute nicht mehr zu gehen scheint, irgend etwas zu bewerben. Ich bin zwar weit entfernt von Deutschtümelei, aber allmählich nimmt es wirklich groteske Ausmaße an.</p>
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		<title>Von: Felix Zimmermann</title>
		<link>http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/?p=85&#038;cpage=1#comment-23</link>
		<dc:creator><![CDATA[Felix Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 20:57:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lieber Maik, 

lies mal, was Anatol Stefanowitsch in seinem Sprachblog dazu schreibt. Ganz so falsch liegen die Anglizismusdeppen nicht, wenn sie Draußen-Fußballkucken public viewing nennen: http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachmythen/2010-06-10/public-viewing-oder-die-r-ckkehr-der-leichenbeschauer]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Maik, </p>
<p>lies mal, was Anatol Stefanowitsch in seinem Sprachblog dazu schreibt. Ganz so falsch liegen die Anglizismusdeppen nicht, wenn sie Draußen-Fußballkucken public viewing nennen: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachmythen/2010-06-10/public-viewing-oder-die-r-ckkehr-der-leichenbeschauer" rel="nofollow">http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachmythen/2010-06-10/public-viewing-oder-die-r-ckkehr-der-leichenbeschauer</a></p>
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