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	<title>noltejournal-blog &#187; Film</title>
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		<title>&#8220;Godzilla&#8221; oder: der zweite Versuch einer Hollywoodisierung</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2014 22:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Ja, alter Kumpel aus Kindheitstagen &#8211; ich habe mir auch des öfteren an den Kopf gefasst &#8230;</p> <p>Machen wir es kurz, ist ja schon spät: Zur Abwechslung gibt es mal eine Filmkritik. In Stichpunkten, passend zur Stringenz der Handlung.</p> <p>Was der Film hat:</p> <p>- Den unumgänglichen Vater-Sohn-Konflikt;</p> <p>&#8211; Die ebenso unumgängliche Bereitschaft US-amerikanischer Soldaten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_700" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/godzilla-facepalm.jpg"><img class="size-medium wp-image-700 " alt="Ja, alter Kumpel aus Kindheitstagen - ich habe mir auch des öfteren an den Kopf gefasst ..." src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/godzilla-facepalm-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ja, alter Kumpel aus Kindheitstagen &#8211; ich habe mir auch des öfteren an den Kopf gefasst &#8230;</p></div>
<p>Machen wir es kurz, ist ja schon spät: Zur Abwechslung gibt es mal eine Filmkritik. In Stichpunkten, passend zur Stringenz der Handlung.</p>
<p><strong>Was der Film hat:</strong></p>
<p><span id="more-699"></span>- Den unumgänglichen Vater-Sohn-Konflikt;</p>
<p>&#8211; Die ebenso unumgängliche Bereitschaft US-amerikanischer Soldaten im Allgemeinen, alles zu geben und nicht zu weichen, egal wie aussichtslos der Kampf erscheint;</p>
<p>&#8211; Die &#8211; aller guten Klischees sind drei(hundert) &#8211; vollkommen unumgängliche Bereitschaft des Helden im Besonderen, ein Himmelfahrtskommando für Volk<del datetime="2014-07-26T21:24:44+00:00">Führer</del>PräsidentVaterland und die Selbstopferung für ihm vollkommen wildfremde Menschen der Sorge um seine eigene Familie vorzuziehen;</p>
<p>&#8211; Ein Ausmaß an Zerstörungspornografie, das &#8220;2012&#8221; weit hinter sich lässt &#8211; und da ging immerhin die ganze Welt unter;</p>
<p>&#8211; Einen Gottesbezug, der zwar rein visuell daherkommt, aber so dick aufgetragen ist, dass es schon wieder künstlerischen Wert hat;</p>
<p>&#8211; Einen insofern brauchbaren Godzilla, als dass er dem Original der 50er-Jahre zumindest ähnelt &#8211; anders als der beknackte Dinosaurier aus der Emmerich-Verfilmung;</p>
<p>&#8211; Dafür zwei unglaublich hässliche Antimonster, die aussehen, als wären sie auf dem Cloverfield-Set übrig geblieben;</p>
<p>&#8211; Einen Bryan Cranston, der erneut zeigt, dass er kein ganz schlechter Schauspieler ist &#8211; was uns umso meht zur Frage führt, was um Himmelswillen zwischen der letzten Klappe von &#8220;Breaking Bad&#8221; und dem ersten Drehtag von &#8220;Godzilla&#8221; mit seiner Karriere schiefgelaufen ist;</p>
<p>&#8211; Eine starke, ach was, eine unzweifelhaft absolut mega-entscheidende Rolle der glorreichen US-Streitkräfte, die ganz selbstverständlich die Leitung des ganzen Dingens übernehmen, obwohl das Monster anfangs nicht auf US-Hoheitsgebiet, sondern in Japan gewütet hat &#8211; im Übrigen frage ich mich, wieviel die US-Navy zum Film hinzugeschossen hat und ob sie es sich es ein kleines Extra hat kosten lassen, dass die Air Force im Film so völlig ineffizient wirkt;</p>
<p>&#8211; Groben physikalischen Unfug;</p>
<p>&#8211; Standardmäßig heldenhaft inszenierte Feuerwehrleute;</p>
<p>&#8211; Den klassischen intensiven, wissenden Augenkontakt zwischen dem Helden und dem gefühlt 30.000mal größeren Monster. Und das gleich zweimal.</p>
<p>&#8211; Eine Messerspitze WG-Küchen-Philosophie, vorgebracht &#8211; natürlich &#8211; vom Quotenasiaten des Films, der sich aus nicht näher ersichtlichen Gründen die ganze Zeit im Zentrum der Kommandostruktur der US-Streitkräfte aufhalten darf (dargestellt von Ken Watanabe, dem ich zum wiederholten Mal wünsche, jemand würde ihm mal wieder eine anständige Rolle auf den Leib schreiben). Wortlaut: &#8220;Wir Menschen denken, dass wir die Natur unter Kontrolle hätten &#8211; und nicht umgekehrt&#8221;;</p>
<p>&#8211; Ein paar starke Bilder.</p>
<p><strong>Was der Film nicht hat:</strong></p>
<p>&#8211; Alles andere.</p>
<p><strong>Und was vom Film übrig bleibt:</strong></p>
<p>&#8211; Die Erkenntnis, dass im Jahr 13 nach 9/11 in Hollywoodfilmen wieder Flugzeuge in Wolkenkratzer rasen dürfen.</p>
<p>&#8211; &#8230; sowie die Erfahrung, dass es nicht viel bringt, wochenlang zu warten, bevor ich mir einen bereits angelaufenen Kinofilm &#8211; in der Hoffnung auf einen möglichst leeren Saal &#8211; anschaue, wenn die beiden einzigen anderen Anwesenden so viel quatschen wie 20 normale Kinobesucher.</p>
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