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	<title>noltejournal-blog &#187; Beruf</title>
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		<title>Medienschelte leicht gemacht</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2014 14:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Nicht vergessen: Kommentieren nur mit Aluhut! Foto: PD/Wikipedia</p> <p>Und &#8211; an diesem kalten, grauen Nachmittag in der Verlegenheit, nichts zu tun zu haben? Das Auto fertig gewaschen, den Nachbarn wegen irgendwas angezeigt und die Kleidung für den Rest des Jahres schon zurechtgelegt? Dann ist es Zeit, sich in einer reizvollen neuen Freizeitbeschäftigung zu versuchen: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_734" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/11/ManWearingTinFoilHat.jpg"><img class="size-medium wp-image-734" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/11/ManWearingTinFoilHat-300x225.jpg" alt="Nicht vergessen: Kommentieren nur mit Aluhut! Foto: PD/Wikipedia" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht vergessen: Kommentieren nur mit Aluhut! Foto: PD/Wikipedia</p></div>
<p>Und &#8211; an diesem kalten, grauen Nachmittag in der Verlegenheit, nichts zu tun zu haben? Das Auto fertig gewaschen, den Nachbarn wegen irgendwas angezeigt und die Kleidung für den Rest des Jahres schon zurechtgelegt? Dann ist es Zeit, sich in einer reizvollen neuen Freizeitbeschäftigung zu versuchen: der Medienschelte! Zigtausende gehen diesem aufregenden und hochangesagten Breitensport bereits nach, Tendenz steigend.</p>
<p>Keine Sorge, die ersten Schritte sind ganz leicht, Sie brauchen dafür weder Erfahrung noch besondere Kenntnisse in irgendetwas, nicht einmal in Rechtschreibung oder Grammatik. Sie müssen, wenn Sie ein mobiles Gerät benutzen, dazu auch nicht einmal das Sofa verlassen. Ein Leitfaden in fünf einfachen Schritten.</p>
<p><span id="more-728"></span><strong>Lesson one: Wayne?</strong></p>
<p>Der Einstieg in die Medienschelte ist ganz einfach. Suchen Sie sich ein Medium aus, ganz egal welches, und klicken Sie sich durch das dortige Angebot an Beiträgen. Suchen sie sich einen Artikel, der Sie nicht die Bohne interessiert &#8211; irgendeinen findet man immer &#8211; und setzen in die Kommentarspalte darunter einen Klassiker wie: &#8220;Haben wir denn keine anderen Probleme? Armes Deutschland!!!&#8221; Beachten Sie: Niemals nur ein einzelnes Ausrufezeichen setzen, das schwächt nur Ihre Argumentation. Es müssen mindestens drei sein, aber grundsätzlich gilt: Je mehr, desto rechter haben Sie. GLEICHES GILT FÜR DIE VERWENDUNG VON VERSALIEN. Hinweise auf das Sommerloch sind auch immer gut &#8211; ganz egal, welche Jahreszeit gerade herrscht. Modifizieren Sie Ihren Kommentar einfach: &#8220;Das Sommerloch dauert dieses Jahr aber lange / bricht dieses Jahr aber früh aus / ist dieses Jahr wohl nahtlos in ein Winterloch übergegangen.&#8221;</p>
<p>Im Fortgeschrittenenmodus erfordert dieser Part etwas mehr Aufwand: Suchen Sie sich zugleich ein Thema, das im gewählten Medium aktuell gerade nicht stattfindet und kombinieren Sie beide Punkte: &#8220;Über sowas wird berichtet, aber xyz wird totgeschwiegen!!! Typisch!!!&#8221; Es ist egal, was Sie anstelle von xyz einsetzen, es sollte nur als Aufreger taugen. Hilfreich ist es, ein Thema zu nehmen, das zwar brennt, bei dem es aktuell aber nichts Neues zu berichten gibt. Fukushima eignet sich fast immer: Mit hoher Wahrscheinlichkeit finden Sie an jenem Tag keinen Artikel à la &#8220;Ostjapan immer noch verstrahlt&#8221;.</p>
<p>Im Expertenmodus schließlich bezichtigen Sie die Redaktion, solch abseitige Themen nur deshalb zu bringen, weil sie sich &#8220;an die harten Geschichten nicht herantrauen / mit den Mächtigen unter einer Decke stecken / sowieso alle gekauft sind&#8221;. Ganz wichtig: Bringen Sie in Ihrem Kommentar unbedingt das Wort &#8220;Mainstreammedien&#8221; unter! Ansonsten gilt er nicht. Keine Sorge: Niemand verlangt Ihnen eine Definition ab, was &#8220;Mainstreammedien&#8221; eigentlich sind und wer dazugehört. Wenn Sie sich für revolutionär halten, darf es auch gerne das Wort &#8220;Systempresse&#8221; sein, dann sollten Sie aber auch daran denken, die Zahl der Ausrufezeichen entsprechend zu erhöhen.</p>
<p><strong>Lesson two: WTF?</strong></p>
<p>Nun suchen Sie sich einen Bericht zu einem Thema, das Sie zwar durchaus interessiert, in dem aber jemand zu Wort kommt, den Sie nicht ausstehen können. Sie müssen diesen Menschen nicht kennen, es reicht, wenn er nicht Ihrer Meinung ist &#8211; und das erkennen Sie ja schon an der Überschrift, Sie müssen sich gar nicht lange mit dem lästigen Lesen des Artikels abgeben. Beklagen Sie in möglichst betroffenem Tonfall, ach was, prangern Sie in möglichst harschen Worten an, dass &#8220;hier so jemandem hier ein Forum geboten wird&#8221; (diese Formulierung muss in ihrem Post enthalten sein, das ist nicht fakultativ). Bedenken Sie stets: Medien sind <em>nicht</em> dazu da, Sie mit verschiedenen Sichtweisen zu konfrontieren, auf dass Sie sich auf einer möglichst breiten Informationsbasis eine eigene Meinung bilden können &#8211; dieses Argument haben sich <del>die Medienmacher</del> <del>die Regierenden</del> die Bilderberger bloß ausgedacht, weil es so schön nach mündigem Bürger klingt. (Ist Ihnen die phonetische Ähnlichkeit zwischen &#8220;Meinung bilden&#8221; und &#8220;Bilderberger&#8221; aufgefallen? Na, also.) Nein: Medien sind <em>ausschließlich</em> dazu da, Sie in Ihrer vorgefassten Meinung zu bestätigen! (Tschuldigung, ich meinte: !!!!!) Alles andere ist Verrat am Leser, der schließlich nicht dafür bezahlt oder sich zumindest mühsam bis zu dem entsprechenden Artikel durchgeklickt und dabei seinen Zeigefinger abgenutzt hat, um Regierungs-/US-/Mossadpropaganda zu lesen.</p>
<p><strong>Lesson three: &#8230; THAT is the question.</strong></p>
<p>Nun wird es etwas aufwendiger, denn in dieser Lektion geht es um eine Form der Medienschelte, die ein gewisses Hintergrundwissen sowie ein bisschen mehr Zeitinvestition erfordert. Suchen Sie sich ein politisches Interview heraus und &#8230; lesen Sie es zunächst. Ich weiß, das ist normalerweise nicht nötig, um seinen Senf dazuzugeben, aber es lohnt sich, wenn Sie sich vom Pulk der 08/15-Kommentartrolle abheben wollen. Sind Sie also mit dem Interview durch, formulieren Sie ein, zwei Fragen, die darin nicht gestellt wurden, und leiten Sie daraus die bereits oben erwähnten Unterstellungen ab (Systempresse und so). Beispiel: Nehmen Sie ein aktuelles Interview mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (alle paar Wochen gibt es mal eins) und wettern Sie in der Kommentarspalte dagegen, dass der Interviewer nicht nach den <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-spendenaffaere-schaeuble-war-mittaeter-a-59401.html">100.000 Euro aus der CDU-Spendenaffäre</a> gefragt hat. Oder nehmen Sie ein Interview mit einem x-beliebigen Grünen zu irgendwelchen Koalitionsüberlegungen und beklagen Sie ebenso geist- wie wortreich, dass &#8220;mal wieder nicht über den Kosovokrieg gesprochen wurde&#8221;. Seien Sie kreativ! Und nutzen Sie Synergieeffekte: Schelten Sie nicht nur den Schäuble-Interviewer, sondern kommentieren Sie, wie in Lektion eins gelernt, parallel unter einen bunten Panoramaartikel, dass &#8220;lieber über sowas berichtet wird als über <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/waffenlobbyist-sechseinhalb-jahre-haft-fuer-karlheinz-schreiber-12663939.html">Karlheinz Schreiber</a>&#8220;. Sollten Sie nichts finden, das den Tatbestand der Totschweigerei erfüllt, suchen Sie sich aus dem Interview einen Aspekt heraus, der Ihnen am Allerwertesten vorbeigeht, und brandmarken sie ihn als &#8220;durchsichtiges Ablenkungsmanöver&#8221;.</p>
<p><strong>Lesson four: Get lost, sucker!</strong></p>
<p>Klären Sie mit einem Blick in den Spiegel (also das Glasding, nicht das Magazin), ob Sie bereit für die zweithöchste Stufe der Medienschelte sind. Haben Sie einen knallroten Kopf, ist das die beste Voraussetzung, sich nunmehr die Kommentare vorzunehmen &#8211; gemeint sind an dieser Stelle die redaktionellen Kommentare, nicht die Onlinekommentare anderer Leser. Wir haben bereits gelernt, dass Redakteure, die es wagen, nicht Ihre Meinung wiedergeben, sondern ihre eigene wirre Weltsicht, mit allen Mitteln niederzumachen sind. Das Schöne an redaktionellen Kommentaren ist ja, dass der Autor so gut wie immer namentlich genannt ist &#8211; nur in so unseriösen Klatschprodukten wie dem Spiegel (also diesmal das Magazin, nicht das Glasdings) kommt der Leitartikel auch mal ohne Namen aus. Nutzen Sie die Offenheit und gehen Sie den Verfasser ganz persönlich an. Nennen Sie ihn mehrfach bei Vor- und Zunamen, bezweifeln Sie seine journalistische Kompetenz, lassen Sie ihn wissen, dass man &#8220;auch mal richtig reschaschieren&#8221; müsse und geben ihm gute Ratschläge für seinen weiteren beruflichen Werdegang. Auch dann, wenn Sie selbst anonym unter Nicknames wie superchecker2000 oder mr30cm unterwegs sind. Werfen Sie dem Autor vor, dass sein &#8220;Artikel&#8221; tendenziös sei und persönliche Meinungen im Journalismus nichts verloren hätten. Stellen Sie offen Mutmaßungen darüber an, wer den Schreiberling für sein Geschmiere bezahlt hat. Greifen Sie auf die Methoden aus den ersten Lektionen zurück und hauen diesem Propagandisten um die Ohren, was er in seinem Kommentar alles <em>nicht</em> erwähnt hat (Fukushima).</p>
<p><strong>Lesson five: The Truth is out there.</strong></p>
<p>Nun sind Sie bereit für die Königsdisziplin: die Wahrheit. Nämlich die, die von den Mainstreammedien stets verschwiegen wird. Klären Sie die Menschen auf, wenn die Systemschreiber es schon nicht tun!(!!!!!!) Die Wahrheit herauszufinden, wenn Sie Ihnen nicht ohnehin schon von vornherein klar ist, ist gar nicht so schwer &#8211; sie lässt sich zahlreichen Blogs entnehmen, die das Wort &#8220;truth&#8221; im Titel führen. Oder &#8220;Propaganda&#8221; &#8211; stets ein verlässlicher Hinweis darauf, dass lediglich die anderen (gebräuchliche Kurzform für die anderen: SIE) selbige betreiben. Mit ein bisschen Übung schaffen Sie es auch leicht selbst, aus jedem beliebigen Denkansatz die Wahrheit zu destillieren und unters Volk zu bringen: Fragen Sie sich einfach bei jedem Ereignis auf der Welt, wer im Westen daraus Vorteile ziehen kann &#8211; der Rest ergibt sich quasi von selbst. In höchstens drei gedanklichen Schritten kommen Sie immer zum CIA, den Bilderbergern oder zur zionistischen Weltverschwörung. (Als ob es da einen Unterschied gäbe, wie? Zwinker.)</p>
<p>Auch hier schadet der wiederholte Einsatz des Begriffs &#8220;Mainstreammedien&#8221; nicht, im Gegenteil. Ätzen Sie bei dieser Gelegenheit auch gegen die &#8220;sogenannten Qualitätsmedien&#8221; &#8211; Obacht: diese beiden Wörter gehören zwingend zusammen; wenn sie ganz sicher gehen wollen, setzen Sie &#8220;Qualitätsmedien&#8221; zusätzlich in An- und Abführungszeichen. Stellen Sie klar, dass, wer die Wahrheit kennen will, sich von den Mainstreammedien freimachen müsse. Wichtig: Verlinken Sie dennoch keinen der Blogs, die Ihnen bei der Wahrheitsfindung geholfen haben. Deren Autoren haben es oftmals nicht so mit der Orthografie, das wäre dann irgendwie peinlich.</p>
<p>Was andere Leser dazu kommentieren, muss Sie übrigens nicht weiter beeindrucken: Das sind alles nur systempressenhörige Schafe oder getarnte Lohnschreiber. Wenn Sie Lust darauf haben, lassen Sie sich dazu herab, sie das auch in aller Deutlichkeit wissen zu lassen. Aber lassen Sie sich auf keine Diskussion mit diesen armen, nichtsahnenden Naivlingen bzw. feigen Systemsoldaten ein; dazu ist Ihre Zeit viel zu kostbar. Falls es doch soweit kommen sollte, nutzen Sie <a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/?p=595">dieses hilfreiche Handout</a>.</p>
<p><strong>Glückwunsch!</strong></p>
<p>Sie haben nun das nötige Rüstzeug, beim großen Medienbashing mitzumachen. Damit punkten Sie auch an Ihrem Stammtisch! Vorausgesetzt, Sie haben noch einen &#8211; denn wenn Sie Medienschelte mit ein wenig Engagement betreiben, brauchen Sie keinen mehr. Falls Sie aber daran denken, dennoch von Zeit zu Zeit andere Menschen von Angesicht zu Angesicht an ihrer inteleckt&#8230; innterl&#8230; interlleg&#8230; ihrer geistigen Überlegenheit teilhaben zu lassen, etwa am Kneipentresen, achten Sie unbedingt darauf, in ihrer Wortwahl ein paar Gänge gegenüber Ihrer Online-Ausdrucksweise zurückzuschalten. Ansonsten könnten Sie eine nonverbale und unter Umständen nicht nur emotional schmerzhafte Entgegnung seinerseits herausfordern. Sie ist schon verrückt, diese Analogwelt. Halten Sie sich lieber von ihr fern.</p>
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		<title>Ausgelokalteilt</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 06:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Oldenburg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>So. Nach 298 Artikeln mal kürzeren, weitaus häufiger jedoch längeren Inhalts; nach einer unbekannten, vermutlich aber ähnlich hohen Anzahl frühmorgendlich verfasster Presseschauen, Fundsachen und Bratwürsten der Woche, nach 5.836 Wortmeldungen im redaktionseigenen Forum und mehr als zweieinhalb Jahren intensiver, häufig genug nächtlicher und komplett unentgeltlicher Arbeit für das Magazin mit dem Megaphonpferd ist nun Ende [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/pferdesalami.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-626" title="pferdesalami" alt="" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/pferdesalami-300x218.jpg" width="300" height="218" /></a>So. Nach 298 Artikeln mal kürzeren, weitaus häufiger jedoch längeren Inhalts; nach einer unbekannten, vermutlich aber ähnlich hohen Anzahl frühmorgendlich verfasster Presseschauen, Fundsachen und Bratwürsten der Woche, nach 5.836 Wortmeldungen im redaktionseigenen Forum und mehr als zweieinhalb Jahren intensiver, häufig genug nächtlicher und komplett unentgeltlicher Arbeit für das Magazin mit dem Megaphonpferd ist nun Ende Gelände: Der <em>Oldenburger Lokalteil</em>, von mir mitbegründet, liebevoll mit aufgepäppelt und gefüttert und in den &#8211; zusehends häufiger auftretenden &#8211; schwierigen Phasen mit viel Mühe am Leben erhalten, muss fürderhin ohne meine Mitwirkung auskommen.</p>
<p><span id="more-622"></span>Lustig ist es ja schon, irgendwie: Auf meine in der vergangenen Woche getätigten Ankündigung, dass der an jenem Tag veröffentlichte Artikel mein letzter (und, nebenbei gesagt, zugleich am wenigsten gelesener) für den Lokalteil gewesen ist, bekam ich zahlreiche Rückmeldungen nach Art von: &#8220;Wieso, verlässt du Oldenburg etwa?&#8221; Als ob die Einstellung meiner Mitarbeit anders als mit einem Wegzug nicht erklärbar wäre &#8211; der Grad der äußerlichen Identifizierung meiner Wenigkeit mit dem Magazin scheint noch größer zu sein als geahnt. Tatsächlich aber gab es andere Gründe, sehr gute sogar. Dass ich jetzt tatsächlich die Stadt verlasse, hat sich zufällig wenige Tage nach meiner Entscheidung ergeben &#8211; diese stand indes bereits seit Wochen fest.</p>
<p>Über die Hintergründe decken wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens, denn die gehören nicht hierher. Wer mich näher kennt, weiß um meine Beweggründe oder kann sich selbst einen Reim darauf machen. Zwar bin ich nach wie vor der Meinung , dass es in Oldenburg Platz für ein solches Magazin gibt und vielleicht auch ein Stück weit den Bedarf danach; die Stadt ist schließlich groß genug für ein gewisses Maß an Meinungsvielfalt. Auf der Ebene allerdings, auf der der Lokalteil bislang agierte, von der er auch nie herunterkam und die zuletzt auch noch arg aus der Balance geraten war, ist das nicht zu bewerkstelligen. Was mich betrifft, hat die mit der Herausgabe dieses Magazins betriebene Selbstausbeutung schon vor geraumer Zeit jedes vertretbare Maß weit hinter sich gelassen.</p>
<p>In diesem Sinne: Ob und wie es mit dem Lokalteil weitergeht, entzieht sich meiner Kenntnis und vor allem meinem Einfluss. Ich wünsche der Stadt, dass ihr das Magazin erhalten bleibt, notfalls in einer Light-Variante; ob das klappt, wird sich zeigen. Absehbar ist allerdings, dass sich die von mir eingeführten oder zumindest teilweise verantworteten Formate &#8211; der Ratssitzungsliveticker, die Umfragen, Blattkritiken und mehr &#8211; mit mir aus dem Lokalteil verabschieden. Das ist dann eben so, und mit allem, was jetzt noch kommen mag, habe ich nichts mehr zu tun.</p>
<p>Ich bedanke mich bei den Lokalteillesern, die es &#8211; zumindest stelle ich es mir gerne so vor &#8211; nie erwarten konnten, sich mit dem morgendlichen Klick auf das Pferdchen überraschen zu lassen, was wir ihnen an diesem Tag bieten würden. Ich bedanke mich bei den Anzeigenkunden, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich bedanke mich bei den Diskutanten, die der Kommentarspalte Leben eingehaucht haben, manchmal unter Zuhilfenahme laubbläserartiger Gerätschaften. Ach, pfeif drauf, ich bin gerade in verklärter Stimmung: Ich bedanke mich sogar bei den Trollen, die meinen Blutdruck auf Trab gehalten und dafür gesorgt haben, dass sich der sporadisch auftretende Glaube an das Gute im Menschen nicht in meinem Hirn festsetzt. Bei dieser Gelegenheit eine kurze Mitteilung an den einen Volldeppen, der mir ständig rechtsradikale Botschaften via anonymisierter E-mail zukommen lässt: Kannst jetzt aufhören damit, hast mich nicht überzeugt, danke.</p>
<p>Was mich betrifft, freue ich mich auf meine neue Aufgabe, neue Herausforderungen und ein neues Umfeld &#8211; dazu demnächst mehr.</p>
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		<title>Bürokratendeutsch oder fachchinesisch?</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jun 2013 15:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Hoch auf die Steuersoftware &#8220;Elster&#8221;, mit der der ganze Steuerkram ja viel einfacherer zu bearbeiten sein soll. Sogar an die Geheimhaltung beim Ausdrucken wurde gedacht:</p> <p></p> <p></p> ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hoch auf die Steuersoftware &#8220;Elster&#8221;, mit der der ganze Steuerkram ja viel einfacherer zu bearbeiten sein soll. Sogar an die Geheimhaltung beim Ausdrucken wurde gedacht:</p>
<p><span id="more-556"></span></p>
<p><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/Finanzamt-Elster.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-557" title="Finanzamt Elster" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/Finanzamt-Elster.jpg" alt="" width="598" height="851" /></a></p>
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		<title>Einer geht noch, einer geht noch rein</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 09:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In eigener Sache (was auch sonst, ist ja schließlich mein Privatblog):</p> <p>Viele Leute in meiner Umgebung meinen ja, dass ich mir schon mehr als genug Internetseiten, um die ich mich in der einen oder anderen Form kümmern muss, an den Hals gehängt habe. Ein Standpunkt, dem ich entschieden entgegentrete und bei dieser Gelegenheit &#8211; und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/NJ-Magazin-Screenshot.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-545" title="NJ Magazin Screenshot" alt="" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/NJ-Magazin-Screenshot-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>In eigener Sache (was auch sonst, ist ja schließlich mein Privatblog):</p>
<p>Viele Leute in meiner Umgebung meinen ja, dass ich mir schon mehr als genug Internetseiten, um die ich mich in der einen oder anderen Form kümmern muss, an den Hals gehängt habe. Ein Standpunkt, dem ich entschieden entgegentrete und bei dieser Gelegenheit &#8211; und nachdem ich in den vergangenen Tagen in selbst nach meinen Maßstäben unvernünftig hohem Maße vor der Kiste gesessen und mir Blasen an die Zeigefingerspitze geklickt habe &#8211; feierlich verkünden darf, dass nun eine weitere hinzugekommen ist, auch wenn es sich eigentlich nur um eine neue Unterabteilung meiner Website handelt: Eine Auswahl an Beiträgen, die ich in den vergangenen Jahren in diesem oder jenem Medium veröffentlicht habe, findet sich jetzt im funkelnagelneuen <a href="http://www.noltejournal.de/Magazin" target="_blank"><strong>Noltejournal-Magazin</strong></a> und wartet darauf, durchgeblättert zu werden.</p>
<p><span id="more-541"></span>Falls jemand dort die Kommentarfunktion vermisst: Das ist beabsichtigt. Denn mit Kommentarmoderation, Spambekämpfung und Trollabwehr habe ich bei den anderen Websites tatsächlich bereits genug zu tun &#8211; in diesem Punkt haben die eingangs erwähnten Leute durchaus recht. Wer also zu den im Magazin publizierten Elaboraten etwas anzumerken hat oder mich als miesesten Journalisten, von dem er jemals etwas lesen musste, beschimpfen möchte, muss das auf die althergebrachte Weise tun: Buchstaben aus der Zeitung ausschneiden und zusammenkleben und so. Dann einscannen und mailen.</p>
<p>Außerdem ist vielleicht dem einen oder anderen aufgefallen, dass die <a href="http://www.geschichte-mitmachen.de" target="_blank"><strong>Geschichte-mitmachen</strong></a>-Seite eine Zeitlang nicht benutzbar war, auch wenn sie auf den ersten Blick normal aussah. Das lag an einem völlig missglückten Providerwechsel nebst Serverumzug, über den ich, der ich zwar die Seite betreue, aber nicht der Domaininhaber bin, leider nicht beziehungsweise erst viel zu spät informiert wurde. Dennoch ist es mir geglückt, sie in weiten Teilen wiederherzustellen, nur ein paar Bilder und Texte sind in den ewigen Quellcode eingegangen. Dafür sind immerhin alle TV-Beiträge wieder abrufbar &#8211; zumindest sollten sie es sein. Die Seite bleibt bis auf Weiteres im work-in-progress-Status, da noch da dort ein paar Schrauben anzuziehen sind, aber sie ist immerhin wieder funktionstüchtig und durchklickbar.</p>
<p>Und damit geben wir zurück ins Studio. In welches auch immer.</p>
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		<title>Der Artikel, die Wut und der sehr große Irrtum</title>
		<link>http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/?p=425</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 15:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es ist schön, wenn sich Menschen auflehnen, weil sie ein Grundrecht oder eine Freiheit gefährdet sehen. Noch schöner wäre es allerdings, wenn sie das vor allem in jenen Fällen tun würden, in denen eine solche Gefahr auch tatsächlich besteht. Oder sie zumindest wüssten, wovon sie da eigentlich reden.</p> <p>Da stopft der Springer-Verlag 40 Millionen Exemplare [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schön, wenn sich Menschen auflehnen, weil sie ein Grundrecht oder eine Freiheit gefährdet sehen. Noch schöner wäre es allerdings, wenn sie das vor allem in jenen Fällen tun würden, in denen eine solche Gefahr auch tatsächlich besteht. Oder sie zumindest wüssten, wovon sie da eigentlich reden.</p>
<p><span id="more-425"></span>Da stopft der Springer-Verlag 40 Millionen Exemplare ihres in vielerlei Hinsicht zu kritisierenden Hauptpresseerzeugnisses in bundesdeutsche Briefkästen, ungefragt und von vielen auch unerwünscht. Einige haben der Zustellung widersprochen, die &#8220;Bild&#8221; aber trotzdem bekommen; und von diesen Personen hat einer die Gratisausgabe an einen öffentlichen Ort getragen und dort verbrannt. Ein Kollege hat im von mir mitherausgegebenen Magazin &#8220;Oldenburger Lokalteil&#8221; <a href="http://www.oldenburger-lokalteil.de/2012/06/25/burn-gratisbild-burn/" target="_blank">darüber berichtet</a> &#8211; und wird nun mit Vorwürfen, Anschuldigungen und Unterstellungen zugemüllt. Bei allem Zugutehalten der in den meisten Fällen sicher gut gemeinten Intention ist es indes erstaunlich, wie wenig stichhaltig und manchmal geradezu absurd die Kritik von einigen Kommentatoren ist; und es stimmt bedenklich, auf welch schiefe Weise sie sie historisch zu unterfüttern suchen. Zeit für eine Grundsatzrede, denn hier geht es um mehr als nur um einen Artikel. Es geht um eine Geisteshaltung, die um so gefährlicher ist, als sich die betreffenden Personen ihrer gar nicht bewusst zu sein scheinen.</p>
<p>Brennende Presseerzeugnisse &#8211; klar, da denkt man quasi automatisch an den 10. Mai 1933, die große Bücherverbrennung der Nationalsozialisten. Das geht übers Rückenmark, und das ist auch gut so &#8211; es zeugt von einer tiefgehenden Sensibilisierung für das Thema innerhalb der Gesellschaft. Dennoch bleibt es eine Reflexhandlung, und die wird nicht richtiger, bloß weil man sich selbst auf der Seite der Guten sieht. Denn eine direkte Linie zwischen der Bücherverbrennung der Nazis und dem Abfackeln einer Bildzeitung durch eine Privatperson ist vor allem eines: Geschichtsvergessener &#8211; tschuldigung &#8211; Unfug, der in seinen blödesten Auswüchsen gar geeignet ist, den NS-Terror zu verharmlosen.</p>
<p>Wenn man den Vergleich trotzdem anstellen würde, wäre festzuhalten, dass wir auf der einen &#8211; der historischen &#8211; Seite ein Gewaltregime mit Totalitätsanspruch haben, das zum Zeitpunkt der Bücherverbrennung diesen zwar noch nicht ganz hatte durchsetzen können, aber längst mit der Unterdrückung politisch Andersdenkender begonnen hatte. Die Schriftsteller, deren Werke verbrennt wurden, waren der willkürlichen Verfolgung durch die Staatsmacht ausgesetzt; Ossietzky wurde so sehr misshandelt, dass er an den Folgen starb, Tucholsky in den Freitod getrieben, Mühsam im KZ ermordet &#8211; es ist eine lange, sehr lange Liste. Die Bücherverbrennung war ein Fanal der Terrorherrschaft eines zu allem bereiten und einer wahnhaften Ideologie verpflichteten Regimes.</p>
<p>Auf der anderen, aktuellen Seite haben wir einen ganz normalen Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der die Bild-Zeitung offensichtlich widerlich findet und der Zustellung des Gratis-Exemplars daher auch im Vorfeld widersprochen hatte. Dennoch fand er neben dem Brief auch die Zeitung im Briefkasten. Er nahm das Blatt, das somit in seinen Besitz übergegangen war, steckte ein Feuerzeug ein, ging zum Hafen und fackelte sie &#8211; also einen ihm gehörenden Gegenstand &#8211; ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass er nun zu Folter, Massenmord und Weltkrieg übergeht, schätze ich als gering ein. Wie gesagt: Es handelt sich um eine <em>Privatperson</em>. Nicht um einen Staat. Einem Staat stehen alle Machtmittel zur Verfügung, die er einzusetzen gedenkt. Einer Privatperson so gut wie gar keine. Das ist der wesentliche Unterschied, und den überhaupt noch lange erklären zu müssen, weil sich irgendwer dessen offensichtlich nicht bewusst ist, finde ich erschreckend. Man verzeihe mir den Anflug von Plakativität, aber: Wer das miteinander vergleicht, spuckt auf die Gräber der Ermordeten.</p>
<p>Daneben tritt das Scheinargument, dass, wer Zeitungen anzünde, das letztlich auch mit Büchern tun würde. Ich gehe davon aus, dass von den 40 Millionen verteilten Exemplaren zumindest mehrere hunderttausend dem Feuer zum Opfer gefallen sind oder das noch tun werden &#8211; als Grillanzünder, um den Kamin in Gang zu setzen oder den Kachelofen anzuwerfen. Bedeutet das jetzt, dass es hunderttausende Protofaschisten im Land gibt? Oder wird man erst dann zum Nazi, wenn man es in der Öffentlichkeit tut? Oder man die Zündelei fotografiert und die Bilder an ein lokales Medium schickt? Was ist mit komplizierteren Fällen; etwa bei Leuten, deren Garten zur Straße rausgeht, die den Grill mit der Zeitung anheizen wollen und von Passanten dabei beobachtet werden? Gilt das dann auch als eine öffentliche Bücherverbrennung? Und was ist mit jenen, die nichts abfackeln, aber mit ihrer Zeitung den Vogelkäfig auslegen, auf dass das Federtier sie unter völligem Mangel an Respekt für das geschriebene Wort über Tage zukacken möge? Das ist doch auch ein Akt der absichtlichen Vernichtung von schriftlich fixiertem Gedankengut &#8211; oder mangels Flammen doch nicht?</p>
<p>Gedankenspiele, gewiss. Letztlich ist es zweifellos die Symbolhaftigkeit des Verbrennungsvorgangs, der bei den Leuten die Stirnader pulsieren ließ &#8211; kurz, die Kurzschlusskonnotation &#8220;Feuer + Schriftstück = Nazis&#8221;. Natürlich sollte man, ich wiederhole mich da gern, möglichst früh vor faschistischen Tendenzen warnen. Aber es sollten dann auch faschistische Tendenzen <em>sein</em>. Alles andere führt nämlich nur ein paar Schritte weiter auf jenem Weg, der schon vor langer Zeit gar nicht erst hätte eingeschlagen werden sollen: Dem mit andauernden Wiederholungen, Übertreibungen und Fehlalarmen gepflasterten Weg, der zur allgemeinen Abstumpfung gegenüber der wirklichen Gefahr von rechts führt.</p>
<p>Ein noch ernsteres Problem zeigt sich in meinen Lieblingsvorwürfen: Eine solche Aktion wie die Bild-Verbrennung, so poltern da einige los,  sowie die Berichterstattung darüber sei ein Angriff auf die Pressefreiheit. Diese These finde ich erstaunlich; ich dachte bislang immer, die Pressefreiheit sei vor allem dann in Gefahr, wenn über etwas <em>nicht</em> berichtet wird; sei es aus Gründen einer offenen oder verkappten Zensur oder auch schlichter Gewaltausübung. Die Pressefreiheit ist ein sehr hohes und außerordentlich wichtiges Gut, und es ist im Prinzip ja auch begrüßenswert, wenn Menschen sie frühzeitig in Gefahr sehen und nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Aber noch besser wäre es, wenn sie sich im klaren darüber wären, was genau es ist, worüber sie sich wortreich ausbreiten. Die Pressefreiheit schützt die Presse, gewiß &#8211; aber nicht vor dem Feuerzeug eines gefrusteten Bürgers, sondern vor &#8211; da haben wir es wieder &#8211; staatlicher Einflussnahme. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>
<p>Lustig wird es, wenn dieselben Leute, die das berichtende Medium &#8211; in diesem Fall den &#8220;Lokalteil&#8221; &#8211; der Missachtung der Pressefreiheit bezichtigen, im selben Atemzug dasselbe Medium für dessen <em>Art</em> der Berichterstattung angreifen oder, wie in einigen Fällen, sogar die <em>Nicht</em>berichterstattung einfordern. Der von mehreren Lesern erhobene Vorwurf, die Aktion sei im Artikel in zu positivem Licht dargestellt, ist geradezu grotesk: Entweder gilt die Pressefreiheit, und der Autor kann berichten, wie er es für richtig hält, oder man spricht ihm dieses Recht ab &#8211; und damit, Sie ahnen es, die Pressefreiheit selbst. Ach, wenn ich so darüber nachdenke: Eigentlich ist das alles andere als lustig. Wie man diesen geistigen Spagat zwischen Bewahrenwollen der Freiheit mit dem gleichzeitigen Wunsch der Beschneidung derselben hinbekommt, würde ich gerne mal erklärt bekommen.</p>
<p>Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja, die Meinungsfreiheit, die nach Ansicht einiger Leser ebenfalls missachtete. Die wurde in diesem Fall tatsächlich angegriffen. Allerdings wiederum nicht durch die Verbrennungsaktion &#8211; schließlich wurde durch sie die Bild-Redaktion nicht davon abgehalten, ihre Meinung zu äußern, und wird sich durch solche Vorkommnisse mit Sicherheit auch künftig nicht davon abhalten lassen. Auf der anderen Seite war die Verbrennung genau das: die freie Meinungsäußerung eines Bürgers. In Form und Ausdruck mag man sie für gut, schlecht oder meinetwegen bekloppt halten &#8211; sie bleibt trotzdem eine und ist, wie jede andere Meinung, verfassungsmäßig geschützt. Die Thematisierung einer solchen Meinung in der Presse ändert daran nichts; und wenn, dann wird der Freiheitsaspekt eher noch bestärkt.</p>
<p>Ich könnte seitenweise weitermachen, aber will es dabei belassen. Mir wird nur allmählich angst und bange, wenn ich sehe, wie manche Leute mit dem Mund die Bewahrung einer Freiheit einfordern und sie im Hirn schon längst für sich abgeschafft haben. Liebe Leute: Die Presse ist nicht dazu da, eure Meinung niederzuschreiben. Sie ist auch nicht dazu da, eure Kämpfe auszufechten. Sie ist dazu da, euch Materialien an die Hand zu reichen, mit deren Unterstützung ihr eure Meinung bilden könnt, aber auch nicht müsst. So einfach ist das.</p>
<p>Nur noch ein Wort zur heftig kritisierten, weil als bejubelnd empfundenen Überschrift des diskutierten Artikels (&#8220;Burn, Gratis-Bild, Burn!&#8221;): Auch die stammt nicht von mir, aber ich konnte sie sofort einordnen. Als Reminiszenz an das geflügelte, aus dem US-amerikanischen Englisch stammende Wort &#8220;Burn, Baby, Burn&#8221;, das mir schon in mehreren Comics und einer Reihe von &#8211; faschistischen Gedankenguts vollkommen unverdächtigen &#8211;  Songs begegnet ist. Und, nebenbei gesagt, auch schon in der österreichischen &#8220;Die Presse&#8221;. Die Überschrift über diesem Blogpost ist übrigens von einem Filmtitel hergeleitet. Gemerkt? Egal. Man muss diese Bezugspunkte natürlich nicht kennen; entweder hat man ein Lied schon mal gehört oder eben nicht &#8211; aber Unkenntnis ist kein Alibi für Theoriefindung.</p>
<p>Es bleibt die These zu erforschen, ob dieses Phänomen hauptsächlich im Zusammenhang mit der Bild auftritt. Ich hege allmählich diese Vermutung, denn solche kruden Streits um falsch verstandene Pressefreiheit und Meinungsäußerung, von denen ich schon einige ausgefochten habe, scheinen sich regelmäßig an diesem Boulevardblatt zu entzünden; und erstaunlicherweise sind es nahezu immer Bild-Gegner, die es in Schutz nehmen. Was für die Soziologen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Macht&#8217;s gut, und danke für den Fisch</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 13:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die letzten Stunden im Führerbunker, äh, Bürgerfunker&#8230; also, in der alten TV-Redaktion. So.</p> <p>Demnächst wird dann im Selbstversuch ausgetestet, ob Bürgersendermitarbeiter tatsächlich zu Staub zerfallen, wenn sie zuviel Tageslicht abbekommen.</p> <p></p> ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Stunden im Führerbunker, äh, Bürgerfunker&#8230; also, in der alten TV-Redaktion. So.</p>
<p>Demnächst wird dann im Selbstversuch ausgetestet, ob Bürgersendermitarbeiter tatsächlich zu Staub zerfallen, wenn sie zuviel Tageslicht abbekommen.</p>
<p><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Foto-0368.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-415" title="Foto-0368" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Foto-0368-e1337779330248.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a></p>
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		<title>Nordwestliche Weisheiten (3)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 11:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Konfusius* sagt:</p> <p>&#8220;Wenn mehrere Kamerateams losmüssen und du selbst &#8211; aus einem Anfall von höflicher Zurückhaltung heraus &#8211; sagst, dass du dich freiwillig mit einem der älteren Geräte begnügst, dann erwischt du mit Sicherheit jenes, dessen Schreibkopf zuletzt 1765 gereinigt worden ist.&#8220;</p> <p>*Gooonnnnnnngg*</p> <p></p> <p>__________________</p> <p>*immer noch ich</p> ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Konfusius* sagt:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Wenn mehrere Kamerateams losmüssen und du selbst &#8211; aus einem Anfall von höflicher Zurückhaltung heraus &#8211; sagst, dass du dich freiwillig mit einem der älteren Geräte begnügst, dann erwischt du mit Sicherheit jenes, dessen Schreibkopf zuletzt 1765 gereinigt worden ist.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>*Gooonnnnnnngg*</p>
<p><span id="more-327"></span></p>
<p>__________________</p>
<p>*immer noch ich</p>
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		<title>Tag 1 im neuen Büro</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 13:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Man beachte die geschmackvolle Anordnung der hypermodernen Regalelemente rechts.</p> <p>Dass ich das noch erleben durfte *schnüff*: Mein eigener Tisch. Wohlgemerkt: Es ist nicht die Rede von einem Schreibtisch, schon gar nicht von Schubladen oder ähnlichen Luxusaccessoires &#8211; aber immerhin ist er eine dramatische Verbesserung zum Mini-Rollwägelchen, an dem ich bislang meinen Rücken ruiniert habe. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_241" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/beidetische.jpg"><img class="size-medium wp-image-241" title="beidetische" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/beidetische-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Man beachte die geschmackvolle Anordnung der hypermodernen Regalelemente rechts.</p></div>
<p>Dass ich das noch erleben durfte *<em>schnüff</em>*: Mein eigener Tisch. Wohlgemerkt: Es ist nicht die Rede von einem <em>Schreib</em>tisch, schon gar nicht von Schubladen oder ähnlichen Luxusaccessoires &#8211; aber immerhin ist er eine dramatische Verbesserung zum Mini-Rollwägelchen, an dem ich bislang meinen Rücken ruiniert habe. Nun also mein erster Tag im neuen Büro, dessen heimelige Bunkeratmosphäre wir liebevoll mit Produkten eines, ähm, nicht unbekannten skandinavischen Möbelherstellers aufgewertet haben.</p>
<p><span id="more-238"></span>Man stelle sich vor: Ich kann jetzt die Kaffeetasse in einem vernünftigen Abstand zu sensiblen technischen Geräten abstellen. Ich muss Papierdokumente nicht mehr zwingend auf dem Fußboden sortieren &#8211; stattdessen kann ich nun die morschen Gebeine ausstrecken. Ich könnte sogar eine Schale Mandarinen hierher stellen und <em>trotzdem</em> noch meinen Monitor sehen! Ich fühle mich wie&#8230; nun&#8230; wie jemand, der an einem Holztisch sitzt, aber wahrlich, ich sage euch: Es fühlt sich toll an. Ich kann rechter Hand in der Ferne sogar ein Fenster ausmachen! Wen kümmert es schon, dass durch selbiges nur eine weitere Hauswand zu sehen ist.</p>
<p>Es war ein weiter Weg, den es hierfür zurückzulegen galt. Gut &#8211; strenggenommen nur etwa 20 Meter und drei Türen weiter, aber immerhin. Obgleich in meinem Vertrag keinerlei Rede von körperlicher Arbeit ist, habe ich gestern definitiv meine persönliche Jahresbestleistung bei der Kalorienverbrennung aufgestellt: Es war redaktioneller Umzugstag; und manche der Schreibtische &#8211; schon erwähnt, dass ich keinen davon nutze? &#8211; wiegen geschätzt mehrere Tonnen. Und dann die eigens herangeschafften Neumöbel&#8230; arbeitest du schon oder schraubst du noch? Es ist zwar erstaunlich, aber ich musste erst 37 Jahre alt werden, bis ich mein erstes &#8220;Billy&#8221;-Regal zusammenbaute. Zwar pflastern Hekatomben von Bücherregalen, Sofas und Schränken meinen Lebensweg &#8211; aber eben kein &#8220;Billy&#8221;. Gehört wohl zu einem ausgefüllten Dasein dazu. So wie Haus bauen, Baum pflanzen und so.</p>
<p>Es ist so ruhig hier. Ich glaube, ich versuche jetzt mal, bei <em>Stille</em> zu arbeiten. Hach ja &#8211; das Leben ist doch immer wieder ein Abenteuer.</p>
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		<title>This was the day, my friend</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 13:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Nerv]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Liebes Webtagebuch! Gestern war ein ganz furchtbar schrecklicher Tag. Einer von den Tagen, bei denen nur noch eine Kombination aus Sofa, heißem Kakao und Zeichentrickfilmen geholfen hätte, um schließlich noch die Kurve zu kriegen. Vor 25 Jahren jedenfalls. Heute bin ich erwachsen, da hilft nur noch Schnaps.</p> <p>Wenn zeitgleich die Festplatte an der Kamera nicht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Webtagebuch! Gestern war ein ganz furchtbar schrecklicher Tag. Einer von den Tagen, bei denen nur noch eine Kombination aus Sofa, heißem Kakao und Zeichentrickfilmen geholfen hätte, um schließlich noch die Kurve zu kriegen. Vor 25 Jahren jedenfalls. Heute bin ich erwachsen, da hilft nur noch Schnaps.</p>
<p><span id="more-157"></span>Wenn zeitgleich die Festplatte an der Kamera nicht funktioniert, der Kameramann das dann auch nicht bemerkt und das sicherheitshalber mit aufnehmende DV-Band kurz nach der Rückkehr in den Sender bereits wieder von einer überambitionierten Kollegin überspielt wird und das ganze Thema damit gestorben ist, weil die interviewten Leute nicht aus Oldenburg stammen &#8211; dann, tja, dann ist es kein guter Tag.</p>
<p>Wenn sich dann zuhause auch noch die Internetverbindung, die man zum Weiterarbeiten an anderen Themen dringend braucht, selbsttätig immer wieder kappt, wie es ihr gerade in den Kram passt, dann macht das den Tag nicht besser. Schon gar nicht, wenn ein sich reichlich heiß anfühlender und nicht mehr leuchtender Router darauf hindeutet, dass das Problem nicht mit einem Anruf bei der Alice-Störungsstelle kurzfristig zu beheben sein wird.</p>
<p>Habe ich schon erwähnt, dass der Drucker zeitgleich den Geist aufgegeben hat und Papier ab sofort lieber frisst als bedruckt?</p>
<h4>Alice! Alice! What the fuck does Alice?</h4>
<p>Wenn dann der erste Anruf bei Alice &#8211; per Handy natürlich, Telefon funzt ja auch nicht mehr &#8211;  nach einer Viertelstunde mit der Angabe einer anderen Telefonnummer endet, man daraufhin <em>dort </em>anruft, nach weiteren 20 Minuten weitervermittelt wird und nach gefühlten zwei Stunden zu hören bekommt, dass bei ihnen im Callcenter das ganze System zusammengeklappt ist und es daher nicht möglich ist, mein Anliegen auch nur zur Kenntnis zu nehmen, nachdem ich bis zu diesem Zeitpunkt meine gesamte Altersvorsorge vertelefoniert hatte und mich fragte, warum die so dermaßen lange brauchen, um mir mitzuteilen, dass momentan nix zu wollen ist, dann ist es ein richtig beschissener Kacktag.</p>
<h4>Das einzige Gesetz, das man nicht brechen kann: Murphys</h4>
<p>Wenn man dann am nächsten Tag erfährt, dass (a) die Zusendung eines Ersatzgeräts bis Montag dauern wird und man &#8211; als <span style="text-decoration: line-through;">Webjunkie</span> hauptsächlich online arbeitender Journalist &#8211; fünf Tage lang kein Internet haben wird und sich (b) die versehentliche Überspielung meines Bildmaterials als völlig sinn- und nutzlos entpuppt, weil bei den neuen Aufnahmen auch wieder der Ton versaut wurde, dann&#8230;</p>
<p>&#8230;ja, dann. Gottseidank ist Filmfest. Vielleicht werde ich das Wochenende überleben.</p>
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		<title>Nordwestliche Weisheiten (1)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Grillen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Konfusius* sagt:</p> <p>&#8220;Du weißt, dass du wieder im Berufsleben angekommen bist, wenn du bei einer Einladung zum betrieblichen Grillen starke Zweifel verspürst, ob du den Freitagabend wirklich mit denselben Leuten verbringen willst, die du schon die ganze Woche vorher um dich hattest. Trotz Freibier.&#8220;</p> <p>*Gooonnnnnng*</p> <p>Mitlesende natürlich ausgenommen. </p> <p>Gleichwohl trifft dieser Satz in seiner [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Konfusius* sagt:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Du weißt, dass du wieder im Berufsleben angekommen bist, wenn du bei einer Einladung zum betrieblichen Grillen starke Zweifel verspürst, ob du den Freitagabend wirklich mit denselben Leuten verbringen willst, die du schon die ganze Woche vorher um dich hattest. Trotz Freibier.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>*Gooonnnnnng*</p>
<p><span id="more-139"></span>Mitlesende natürlich ausgenommen. <img src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Gleichwohl trifft dieser Satz in seiner zeitlosen Wahrheit sogar dann zu, wenn man gar nicht fester Teil der Belegschaft ist.</p>
<p>____________</p>
<p>* also ich.</p>
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