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	<title>noltejournal-blog &#187; Allgemein</title>
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		<title>Verzieh dich, 2014</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 21:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Tja, 2014. War nett, dich kennenzulernen &#8211; aber ich bin auch nicht traurig, dass du dich jetzt langsam mal vom Acker machst. Wurde Zeit, die Party wurde langsam langweilig. Und bizarr.</p> <p>Verabschieden wir also ein höchst seltsames Jahr, in dem &#8230;</p> <p>… ein Krimineller, der schon mal vor der Justiz ins Ausland geflohen ist, Zehntausende [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/Paris_Tuileries_Garden_Facepalm_statue.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-755" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/Paris_Tuileries_Garden_Facepalm_statue-300x200.jpg" alt="Head in Hands" width="300" height="200" /></a>Tja, 2014. War nett, dich kennenzulernen &#8211; aber ich bin auch nicht traurig, dass du dich jetzt langsam mal vom Acker machst. Wurde Zeit, die Party wurde langsam langweilig. Und bizarr.</p>
<p>Verabschieden wir also ein höchst seltsames Jahr, in dem &#8230;</p>
<p><span id="more-754"></span>… ein Krimineller, der schon mal vor der Justiz ins Ausland geflohen ist, Zehntausende auf die Straße brachte, die was gegen Flüchtlinge haben;</p>
<p>… ein anderer Krimineller, der den Rest des Volkes um Millionen betrogen hat, durch ein paar Krokodilstränen zu einer Art Nationalheld und moralischer Instanz hochstiliert wurde;</p>
<p>… die Volksparteien schon wieder vor Rassismus und Rechtsextremismus einzuknicken drohen, wohl weil das in den 90ern schon so super geklappt hat;</p>
<p>… die gute alte Angst vor dem Iwan fröhliche Urständ feierte;</p>
<p>… der erste Versuch der EU, durch gezielte Unterstützung eines Putschs auch mal Großmacht zu spielen, in ein Desaster mündete;</p>
<p>… Syrien endgültig in ein Trümmerfeld verwandelt wurde (aber hey, war ja auch vorher schon kein richtiges Urlaubsland!);</p>
<p>… einer der größten internationalen Skandale, nämlich die Geheimdienstschnüffelei, irgendwie keine Sau interessierte;</p>
<p>… wirre Verschwörungstheorien plötzlich ebenso salonfähig wurden wie eine infantile Streitkultur, nach der alle anderen Meinungen außer der eigenen als Lügen abqualifiziert wurden;</p>
<p>&#8230; sogar zwei Menschen, die unter höchst tragischen Umständen gewaltsam ums Leben kamen, gegeneinander ausgespielt werden, um als Beweis für die Richtigkeit der eigenen Wahnvorstellungen herzuhalten;</p>
<p>&#8230; eine an sich nette Benefiz-Idee innerhalb von gefühlten 1,3 Sekunden in einen Overkill an hemmungsloser Selbstverliebtheit mündete.</p>
<p>Habe ich was vergessen? Ach ja: 7:1. Und es ist schon komisch, wenn so ein Ergebnis rückblickend nicht einmal annähernd das schrägste Ereignis des Jahres war.</p>
<p>Frohes 2015!</p>
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		<title>Gauchogate oder: Kommt klar, allesamt</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2014 13:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">&#8230; und so reiten die Gauchos. So what? Bild: Wikipedia/pd</p> <p>Es ist schon wirklich lustig. Kaum hat aber auch jedes Medium darüber berichtet, wie angenehm bescheiden und vorbildlich die Deutsche Nationalelf in Brasilien aufgetreten ist, da veranstalten die kurzbehosten Einkommensmillionäre den doofen Gaucho-Tanz. Und sowohl die offene Kritik an diesem Gebaren als auch die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_693" style="width: 231px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/BacleTyC8331-Gaucho.jpg"><img class="size-medium wp-image-693" alt="... und so reiten die Gauchos. So what? Bild: Wikipedia/pd" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/BacleTyC8331-Gaucho-221x300.jpg" width="221" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230; und so reiten die Gauchos. So what? Bild: Wikipedia/pd</p></div>
<p>Es ist schon wirklich lustig. Kaum hat aber auch jedes Medium darüber berichtet, wie angenehm bescheiden und vorbildlich die Deutsche Nationalelf in Brasilien aufgetreten ist, da veranstalten die kurzbehosten Einkommensmillionäre den doofen Gaucho-Tanz. Und sowohl die offene Kritik an diesem Gebaren als auch die ungleich heftigere Kritik an den Kritikern war absolut vorhersehbar &#8211; so sehr, dass man sich fragt, ob die Gründung einer Agentur für herbeikonstruierte Aufreger nicht ein lohnendes Geschäftsmodell darstellen könnte.</p>
<p><span id="more-692"></span>Dabei waren sie während des Turniers doch so artig und wohlerzogen, die Bundeskicker. Nie haben sie sich über Gegner lustig gemacht, zumindest nicht öffentlich. Immer haben sie brav &#8220;Bitte&#8221; und &#8220;Danke&#8221; gesagt, weil sie sich &#8220;por favor&#8221; und &#8220;obrigado&#8221; ohnehin nicht merken konnten. Und stets sind sie mit sauberen Fingernägeln und gewaschenen Hälsen vor die Tür gegangen.</p>
<p>Und dann <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lfhCnYAVz8M">das</a>! Buckliges Schlurfen zur Textzeile &#8220;So gehen die Gauchos&#8221;, stolzes und mannhaftes Daherschreiten zu &#8220;So gehen die Deutschen&#8221;; es hätte nur wenig gefehlt, und sie hätten sich auf die Brust getrommelt. Das waren wahrlich keine schönen Bilder. Das war &#8230; äh &#8230; das war &#8230; hmm &#8230; ja, was war das eigentlich? Ich meine: außer natürlich vollkommen daneben?</p>
<p>Ganz einfach: es war ein ganz großer Irrtum auf Grundlage einer von vornherein fehlgeleiteten Denke. Nämlich einer, die besagt: Fußballer sind Vorbilder, Fußballer sind Aushängeschilder ihrer Nation, Fußballer sind irgendwie übermenschlich oder sollten das alles zumindest sein. Das ist, mit Verlaub gesagt, Bullshit. Fußballer sind keine Diplomaten. Und Vorbilder sind sie bestenfalls für neunjährige Nachwuchskicker. Die meisten Fußballer &#8211; daran sollte an dieser Stelle mal wieder erinnert werden &#8211; sind vor allem eines: Ziemlich junge Männer, die trotz aller Reichtümer auf ihren Konten noch nicht allzu viel vom Leben mitbekommen haben dürften und die wohl auch noch nicht allzuviel Erfahrung darin haben, die Folgen ihres Handelns abzuschätzen, zumal dann, wenn kein PR-Berater in der Nähe ist, der Schlimmeres verhindert. Was in solchen Fällen alles passieren kann, <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/grosskreutz-debatte-beim-dfb-ausser-tresen-nix-gewesen-1.1975199">hat Kevin Großkreutz eindrucksvoll gezeigt</a>.</p>
<p>Und dann wundern sich manche darüber, dass sich die siegesbesoffenen teutonischen Nationalkicker in Berlin nun doch noch in Häme gesuhlt haben? Dass sie sich an einer Feierstunde erfreuen konnten, die vor Flachheit und Proletentum nur so strotzte? Dass sie gezeigt haben, dass sie ein typisch maskulin-aggressives Humorverständnis haben? Ach, bitte. Die Jungs haben es sich in den zwei Tagen zuvor einfach nur nach außen hin verkniffen &#8211; sicher hatte der DFB-Stab bis zuletzt mit Argusaugen über die Öffentlichkeitswirksamkeit jedes einzelnen Schritts gewacht.</p>
<p>Das &#8220;Gauchogate&#8221; ist kein Riesenskandal; es ist allerdings durchaus ziemlich peinlich, was die Spieler da in Berlin zu einem umgetexteten Kinderlied veranstaltet haben (<a href="http://www.welt.de/sport/fussball/wm-2014/article130215880/Die-Wahrheit-ueber-den-Gaucho-Gesang.html">übrigens keineswegs zum ersten Mal</a>). Wer jetzt aber allen Ernstes nicht von Fremdscham-, sondern von Enttäuschungsgefühlen getrieben wird &#8211; &#8220;Oh mein Gott, wie konnten sie nur?&#8221; -, sollte vielleicht mal den Weihrauch von seinem Nationalelf-Altar wegwedeln und einen nüchternen Blick auf die Typen werfen, die da so auf der Bühne herumhampelten. Und wer dagegen lauthals herumkrakeelt, dass das doch alles bloß lustig gewesen sei und sich &#8220;die Schreiberlinge&#8221; von &#8220;der Presse&#8221; mal nicht so aufregen sollen &#8211; die, nun ja, sollten einfach weiter RTL II gucken und auch weiterhin über nichts nachdenken.</p>
<p>Ich für meinen Teil denke über den eigentlichen Skandal nach: Wie kommt der DFB eigentlich dazu, ausgerechnet diesem unsäglichen und indiskutablen Oliver Pocher eine Bühne zu bieten?</p>
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		<title>Post von Nolte</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2012 15:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">BILD: CC/kostulle/streetfiles.org</p> <p>Liebe Deutsche Post AG;</p> <p>Ich finde es ja total dufte von dir, dass du dich neben dem Verkauf von Kaffeetassen, Taschenlampen, Bastelkalendern, Armbanduhren, Reisespielen, Aufklebetattoos, Kinder-DVDs, Akkuladegeräten, Handywärmern und ferngesteuerten Autos immer noch nebenbei der undankbaren und sicher auch lästigen Aufgabe widmest, dafür zu sorgen, dass irgendwelche Schriftstücke von A nach B [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_486" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2012/12/postschnecke.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-486" title="postschnecke" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2012/12/postschnecke-150x150.jpg" alt="BILD: CC/kostulle/streetfiles.org" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">BILD: CC/kostulle/streetfiles.org</p></div>
<p>Liebe Deutsche Post AG;</p>
<p>Ich finde es ja total dufte von dir, dass du dich neben dem Verkauf von Kaffeetassen, Taschenlampen, Bastelkalendern, Armbanduhren, Reisespielen, Aufklebetattoos, Kinder-DVDs, Akkuladegeräten, Handywärmern und ferngesteuerten Autos immer noch nebenbei der undankbaren und sicher auch lästigen Aufgabe widmest, dafür zu sorgen, dass irgendwelche Schriftstücke von A nach B befördert werden. Für diesen selbstlosen Einsatz gebührt dir Dank, den du sicher viel zu selten hörst.</p>
<p><span id="more-480"></span>Obwohl ich nur unwürdiger Kunde bin und damit in der Achtungshierarchie noch unterhalb von Schnecken stehe, erlaube ich mir dennoch, einen klitzekleinen Verbesserungsvorschlag zu unterbreiten: Wie wäre es denn, wenn ihr einen kleinen Teil der Einnahmen, die ihr mit dem Verkauf der genannten Produkte erzielt, in zusätzliches Personal investieren würdet? Vielleicht reicht die Schlange in eurer Hauptstelle einer beliebigen nordwestdeutschen Großstadt dann ja nicht ständig bis zur Straße.</p>
<p>Und wenn das nicht drin ist, weil menschliches Personal für dich ja offenbar grundsätzlich großer Mist ist, der schnellstmöglich ersetzt werden muss, dann denkt doch bitte zumindest  darüber nach, so etwas wie Schachcomputer oder Fortsetzungsromane in euer Verkaufssortiment aufzunehmen. Damit könnte man wenigstens die elend lange Wartezeit ein wenig kurzweiliger gestalten.</p>
<p>Unterwürfige Grüße, verbunden mit der Bitte, zur Strafe jetzt nicht schon wieder ein Päckchen von mir verschwinden zu lassen.</p>
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		<title>Keine Panik</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 13:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Habe mal, so als kleine sonntagnachmittägliche Lektüre und aus mehr oder weniger aktuellen Anlässen, eine hübsche Passage aus dem dritten Band der &#8220;Per Anhalter durch die Galaxis&#8221;-Reihe herausgekramt &#8211; weil ich des öfteren an sie denken muss, wenn ich mir die hiesige Diskussionskultur so anschaue.</p> <p> &#8220;Die Sache ist die&#8221;, sagte er, &#8220;dass Leute wie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mal, so als kleine sonntagnachmittägliche Lektüre und aus mehr oder weniger aktuellen Anlässen, eine hübsche Passage aus dem dritten Band der &#8220;Per Anhalter durch die Galaxis&#8221;-Reihe herausgekramt &#8211; weil ich des öfteren an sie denken muss, wenn ich mir die hiesige Diskussionskultur so anschaue.</p>
<p><span id="more-388"></span> &#8220;Die Sache ist die&#8221;, sagte er, &#8220;dass Leute wie du und ich, Slartibartfaß, und Arthur &#8211; besonders und speziell Arthur &#8211; nur Dilletanten sind, Spinner, Gammler, Rumfurzer, wenn ihr so wollt.&#8221;<br />
Slartibartfaß runzelte die Stirn, teils vor Erstaunen und teils vor Ärger. Er fing an zu reden.<br />
&#8220;-&#8230;&#8221;, war genau, wie weit er kam.<br />
&#8220;Wir sind von nichts fanatisch besessen, versteht ihr?&#8221; beharrte Ford.<br />
&#8220;&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Und das ist der entscheidende Faktor. Wir können gegen Fanatismus nicht gewinnen. Sie machen sich was draus, wir nicht. Sie siegen.&#8221;</p>
<p><em>(Aus: Douglas Adams, &#8220;Das Leben, das Universum und der ganze Rest&#8221;, Kap.16)</em></p>
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		<title>Achtung, Bärencontent</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 15:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es gibt ja wirklich selten hässliche Wohnaccessoires. Vor allem bei Lampen. Ich behaupte aber an dieser Stelle, die Meßlatte für den GAU &#8211; das Grässlichste Anzunehmende Utensil &#8211; noch einmal deutlich höher legen zu können. Und zwar mit diesem kürzlich in meinem alten Jugendzimmer vorgefundenen, ähm, Ding.</p> <p>Als ich dann nachts aufwachte und hoffte, mir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/baerlampe1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-294" title="baerlampe1" alt="" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/baerlampe1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Es gibt ja wirklich selten hässliche Wohnaccessoires. Vor allem bei Lampen. Ich behaupte aber an dieser Stelle, die Meßlatte für den GAU &#8211; das Grässlichste Anzunehmende Utensil &#8211; noch einmal deutlich höher legen zu können. Und zwar mit diesem kürzlich in meinem alten Jugendzimmer vorgefundenen, ähm, Ding.</p>
<p><span id="more-292"></span>Als ich dann nachts aufwachte und hoffte, mir dieses Teil nur albtraumhaft eingebildet zu haben, stand es neben meinem Bett und glotzte mich an:</p>
<p><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/baerlampe2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-293" title="baerlampe2" alt="" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/baerlampe2-300x214.jpg" width="300" height="214" /></a></p>
<p>Naja, wer braucht schon Schlaf. Ich hoffe jedenfalls, dass mich der Leuchtbär nicht auch noch bis nach Oldenburg verfolgt hat. Wenn es nach Einbruch der Dunkelheit an der Tür klingeln sollte: <em>Ich </em>mache nicht auf!</p>
<p>Ach, und weil&#8217;s so schön zum Thema passt:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/61RJGQcG_sM" height="380" width="625" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
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		<title>Same procedure as every decade</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Na, heute beim Aufstehen auch so ein unbestimmtes Gefühl der Bedeutungsschwere in der Bauchgegend gehabt? Und anschließend gemutmaßt, dass die Weihnachtsschlemmerei den Digestivapparat immer noch lahmlegt oder das elfte Bier gestern abend irgendwie schlecht gewesen sein könnte? Das mag alles sein &#8211; es kann aber auch lediglich am Datum liegen: Heute &#8211; jawohl, erst heute [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Na, heute beim Aufstehen auch so ein unbestimmtes Gefühl der Bedeutungsschwere  in der Bauchgegend gehabt? Und anschließend gemutmaßt, dass die Weihnachtsschlemmerei den Digestivapparat immer noch lahmlegt oder das elfte Bier gestern abend irgendwie schlecht gewesen sein könnte? Das mag alles sein &#8211;  es kann aber auch lediglich am Datum liegen: Heute &#8211; jawohl, erst heute und nicht schon vor 365 Tagen &#8211; geht das erste Jahrzehnt des dritten Jahrtausends zu Ende. Zumindest für diejenigen, die ihre mathematische Grundbildung aus den Tiefen des Langzeitgedächtnisses hervorkramen und reaktivieren.</p>
<p><span id="more-266"></span>[Klugscheißmodus] Nochmal zum rekapitulieren: Es gab kein Jahr Null; also war das Jahr, das unmittelbar mit der angenommenen Geburt Jesus&#8217; begann, das Jahr 1. Nach 365 Tagen war es um und das Jahr 2 begann. Und nach zehnmal 365 Tagen war das Jahr 10 um und damit auch das erste komplette Jahrzehnt &#8211; an der Schwelle vom Jahr 10 zum Jahr 11. Daran hat sich bis 2010/2011 nichts geändert: Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende enden stets, wenn &#8220;die zehn voll ist&#8221;. Auch die Milleniumsfeiern kamen demzufolge ein Jahr zu früh. [/Klugscheißmodus]</p>
<p>Jaja, ich weiß: Ich selbst habe bereits vor elf Monaten in einer kompletten <a href="http://www.nwzonline.de/slp/index.php?url=http%3A%2F%2Fwww.nwzonline.de%2Fnwz%2Fmodule%2FSonderthemen%2Fflipbooks%2F1264598119erste_jahrzehnt_pdf_f%2FDefault.php&amp;portal=5&amp;page=frueher" target="_blank">NWZ-Beilage</a> das Ende der Dekade verkündet und auf selbiges zurückgeblickt. Angesichts des allgemeinen Sprachgebrauchs war das auch kein vollkommen abwegiges Unterfangen: Schließlich ist es üblich, dass die Jahre mit den Endungen 0 bis 9 zu Jahrzehnten zusammengefasst werden &#8211; es klänge einfach zu komisch, das Jahr 1970 den 60ern zuzuordnen, 1960 jedoch nicht. Außerdem greift in solchen Fällen bekanntlich der mediale Automatismus des Mitziehens: Wenn alle anderen Jahrzehntsrückblicke veröffentlichen, darf man selber nicht hintanstehen, auch wenn man rechnerisch noch so sehr auf der sicheren Seite ist. Betrifft übrigens auch Gastwirte. Aber nicht diesen Blog. ICH verkünde daher: Dieses Jahrzehnt geht HEUTE zu Ende, nicht 2009 und nicht 2011; die 12 scheidet vollkommen aus (da endet vielleicht die Welt, aber nicht das Jahrzehnt).</p>
<p>Würde ich den erwähnten Rückblick heute produzieren &#8211; die anderthalb zusätzlichen Seiten wären mit der Katastrophe in Haiti, dem Deepwater-Horizon-Desaster, der erfolgreichen Vorantreibung der diversen gesellschaftlichen Spaltungen, verschiedenen pleite gegangenen Ländern und Stuttgart 21 zu füllen gewesen. Und diese Liste zeigt, dass das viel geschmähte Format des Rückblicks <em>doch </em>seine Existenzberechtigung hat: Denn fast all diese Punkte sind schon wieder halb in Vergessenheit geraten &#8211; die Haitianer leben indes immer noch in Ruinen und sterben an Seuchen, die Ölpest tötet immer noch Tiere im Golf von Mexiko und das Thema Stuttgart 21 ist auch schon wieder durch. Nur das fortwährende Aufeinanderhetzen gesellschaftlicher Gruppen &#8211; <em>das</em> ist aktueller denn je und wird es wohl auch 2011 bleiben. Hurra.</p>
<p>In diesem Sinne: Ich wünsche allen ein besseres Jahr. Auch wenn ich selbst nicht recht daran glaube.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tschuldigung, irgendwas läuft mit dem Datenschutz schief</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 09:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hm &#8211; mit den Datenschutzrichtlinien bei Facebook sieht es offenbar noch schlechter aus als allgemein bekannt:</p> <p></p> <p class="wp-caption-text">Beim Klick auf &#34;Datenschutz&#34; in der bei Spon eingebetteten fb-Diskussion erhält man...</p> <p style="text-align: left;"></p> <p class="wp-caption-text">... das hier. Und zwar wiederholt.</p> <p>Nicht, dass mich das groß überrascht. Und nicht, dass ich tatsächlich ernsthaft vorhatte, mich an [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hm &#8211; mit den Datenschutzrichtlinien bei Facebook sieht es offenbar noch schlechter aus als allgemein bekannt:</p>
<p></p>
<div id="attachment_212" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/sponfb1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-212" title="sponfb1" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/sponfb1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Klick auf &quot;Datenschutz&quot; in der bei Spon eingebetteten fb-Diskussion erhält man...</p></div>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/pfeil.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-213 alignleft" title="pfeil" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/pfeil-111x150.jpg" alt="" width="111" height="150" /></a></p>
<div id="attachment_211" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/sponfb2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-211 " title="sponfb2" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/sponfb2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">... das hier. Und zwar wiederholt.</p></div>
<p><span id="more-210"></span>Nicht, dass mich das groß überrascht. Und nicht, dass ich tatsächlich ernsthaft vorhatte, mich an einer Spiegel-Online-Diskussion zu beteiligen. Ich spinne doch nicht, ich.</p>
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		<title>Beware of the Ninja Cat!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 17:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hatte ich in diesem Blog eigentlich schon mal Katzencontent präsentiert? Nein? Sowas. Na, dann wir&#8217;s aber höchste Zeit:</p> <p></p> <p>Quelle: lowdope/Youtube. Da gibt&#8217;s noch mehr katziges.</p> ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte ich in diesem Blog eigentlich schon mal Katzencontent präsentiert? Nein? Sowas. Na, dann wir&#8217;s aber höchste Zeit:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fzzjgBAaWZw?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/fzzjgBAaWZw?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-206"></span>Quelle: <a href="http://www.youtube.com/user/lowdope" target="_blank">lowdope/Youtube</a>. Da gibt&#8217;s noch mehr katziges.</p>
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		<title>Angewandte Philosophie</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 08:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Heute: Taoismus für den Hausgebrauch.</p> <p class="wp-caption-text">Der Unterschied zwischen Yin und Yang besteht im Wesentlichen in der Zubereitungsdauer.</p> <p>Und für alle, die jetzt die Stirn runzeln und denken: &#8220;Der Mann ist doch Vegetarier, dachte ich&#8220;: Bin ich auch nach wie vor. Weitere Diskussionen überflüssig.</p> [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute: Taoismus für den Hausgebrauch.</p>
<div id="attachment_198" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/tao1.jpg"><img class="size-medium wp-image-198" title="tao" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/tao1-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Der Unterschied zwischen Yin und Yang besteht im Wesentlichen in der Zubereitungsdauer.</p></div>
<p><span id="more-195"></span>Und für alle, die jetzt die Stirn runzeln und denken: &#8220;<em>Der Mann ist doch Vegetarier, dachte ich</em>&#8220;: Bin ich auch nach wie vor. Weitere Diskussionen überflüssig.</p>
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		<title>Last Exit Panama</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 20:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich mich bei Xing registriert &#8211; warum, weiß ich gar nicht mehr so recht; die seinerzeit allgegenwärtige &#8220;Musste machen! Knüpfste Kontakte! Brauchste unbedingt!&#8220;-Gebetsmühle war jedenfalls nicht der Grund. Ich glaubte keine zwei Sekunden daran, dass das selbsternannte Karrierenetzwerk mir beruflich irgendwie weiterhelfen könnte.</p> <p>Das war allerdings zu kurz gedacht! Kaum bin [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich mich bei Xing registriert &#8211; warum, weiß ich gar nicht mehr so recht; die seinerzeit allgegenwärtige &#8220;<em>Musste machen! Knüpfste Kontakte! Brauchste unbedingt!</em>&#8220;-Gebetsmühle war jedenfalls nicht der Grund. Ich glaubte keine zwei Sekunden daran, dass das selbsternannte Karrierenetzwerk mir beruflich irgendwie weiterhelfen könnte.</p>
<p>Das war allerdings zu kurz gedacht! Kaum bin ich mal eben eineinviertel Jahre dabei, schon wird mein skeptischer Ansatz Lügen gestraft und ich lerne Leute kennen, die mein Journalistendasein deutlich voranzubringen geeignet sind: Ein Mann schrieb mich aus Zentralamerika an und bat mich, über sein dortiges Projekt zu berichten. Dem komme ich natürlich gerne nach, und zwar gleich hier und jetzt. Vorhang auf für die Endzeitpropheten aus Panama.</p>
<p><span id="more-154"></span><a href="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/xing-panama-11.jpg"><img class="size-medium wp-image-180 alignright" title="xing-panama-1" src="http://www.noltejournal.de/Blog/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/xing-panama-11-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a>Es gehe dabei &#8220;<em>um die Wirtschaftskrise und um einen Krisenwohnsitz in Panama für den Fall, dass es in Europa in absehbarer Zeit &#8216;eng&#8217; werden sollte</em>&#8220;, schreibt der gute Stefan aus dem lateinamerikanischen Land. Klingt zunächst wie eine Variation der guten alten Immobilienangebote, die einem in den 80ern ein Blockhaus mit Atombunker in Montana andrehen wollten, inklusive Sturmgewehr, Munition und 2000 Eintopfkonserven.</p>
<p>Nun, &#8220;<em>Weltuntergangsstimmung</em>&#8221; wolle er keineswegs verbreiten, beruhigt mich der Mann aus dem Regenwald (versäumt es aber nicht, düster von &#8220;<em>großen Veränderungen</em>&#8220;, die auf uns zukämen, zu orakeln). Na, wenn das nicht neugierig macht! Zumal ich gerne wissen wollte, wie das mit dem &#8220;<em>eng werden</em>&#8221; gemeint war. Also flugs auf den Link geklickt &#8230;</p>
<h4>Feuer! Pest! Mord! Börsencrash!</h4>
<p>&#8230; um gleich darauf mit einer dahinfantasierten Grafik begrüßt zu werden, aus der hervorgeht, dass der Börsen-Leitindex Dow Jones 2012 auf Null (!) stürzen wird. Aber man will ja keine Weltuntergangsstimmung verbreiten &#8211; und da man das nicht will, ist es sicher auch nur ein Zufall, dass die dort ebenfalls grafisch dargestellte und von Esoterikern, Verschwörungstheoretikern und offenbar auch Geschäftemachern weltweit gleichermaßen gern verwendete Jahreszahl &#8220;2012&#8221; mit einer grobkörnigen Aufnahme aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1929 (bzw. der Großen Depression der 30er-Jahre) unterlegt ist. Kurz: Die Welt geht den Bach runter, und zwar schon bald.</p>
<p>Nun denn. Auch wenn die Betreiber der Seite unter gar keinen Umständen irgendwie Weltuntergangsstimmung  verbreiten wollen, kann es ja nicht schaden, gleich auf der folgenden Seite vor den &#8220;<em>wahrscheinlichen Folgen eines Systemzusammenbruchs wie Kälte, Hunger, Geldentwertung, Gewalt und Krieg</em>&#8221; zu warnen, zudem auf weitere Folgen wie &#8220;<em>Unruhen und staatliche Restriktionen wie Kapitalverkehrskontrollen, Reisebeschränkungen sowie ein Bargeldverbot</em>&#8221; hinzuweisen sowie festzustellen: &#8220;<em>Es gibt nicht genug Land für alle.</em>&#8221; Hatte ich schon erwähnt, dass auf der Seite keinesfalls in irgendeiner Form Weltuntergangsstimmung verbreitet werden soll?</p>
<h4>Lebensraumphilosophie 2.0</h4>
<p>In einem anderen Blog &#8211; den ich genausowenig verlinken möchte wie die Website, um die es hier geht &#8211; bezeichnete der Wahlpanamaer Stefan die Lage in Europa u.a. mit folgenden Worten: &#8220;<em>500 Millionen Menschen stehen nur 100 Millionen Hektar Agrarland zur Verfügung&#8230;</em>&#8221; Ob er sich darüber im Klaren ist, wessen ideologische Milchmädchenrechnerei zwischen Bevölkerung und Landfläche &#8211; Stichwort &#8220;Lebensraum&#8221; &#8211; er hier aufwärmt, sei dahin gestellt. Nur eines ist klar: Mit der Verbreitung von Weltuntergangsstimmung hat das alles nichts, aber auch gar nichts zu tun; da können noch so oft Begriffe wie &#8220;<em>Bürgerkrieg</em>&#8220;, &#8220;<em>Kriegsschauplatz</em>&#8220;, &#8220;<em>großer Krieg</em>&#8221; oder &#8220;<em>Weltkrieg</em>&#8221; fallen.</p>
<p>Nun fragt sich der geneigte Leser längst, was der Mann aus Panama seinen Kunden denn nun eigentlich verkaufen will. Ganz einfach: Ein Stück Land, auf dem man Kartoffeln, Kohlrabi oder auch Kumquats* anbauen und sich so selbst versorgen kann, wenn das wirtschaftliche Armageddon bereits in zwei Jahren den Rest der Welt verwüstet (und dabei um Panama wundersamerweise einen Bogen macht).</p>
<p>Mit dem tropischen Bauernhofidyll kann der Käufer allerdings erst sechs Monate <em>nach </em>dem Kauf loslegen. In der Zwischenzeit bewirtschaftet laut Vertrag das Unternehmen des Anbieters sein Land und streicht auch die Gewinne ein. Sobald der Käufer die Bewirtschaftung selbst übernimmt, bezahlt er an die Firma eine jährliche Pauschale für was-auch-immer, die er wahlweise auch abarbeiten kann und deren Höhe an den Wert des Goldes gekoppelt ist, für den Fall, dass die Weltwirtschaft in den steinzeitlichen Tauschhandel zurückfallen sollte. (Nicht dass sie denken, die Firma wolle mir solchen Vertragsklauseln Weltuntergangsstimmung verbreiten. Nichts liegt ihr ferner.) Luxuszubehör wie etwa ein Haus oder landwirtschaftliche Gerätschaften sind übrigens nicht inbegriffen.</p>
<h4>Panamaische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass&#8230;</h4>
<p>So sieht&#8217;s aus. Das ganze ist selbstredend wissenschaftlich fundiert. Also jetzt nicht betriebs- oder volkswirtschaftlich, etwa im Hinblick auf die Frage, wie es überhaupt möglich sein soll, dass die Aktienkurse der 30 größten US-Konzerne allesamt binnen Monaten (!)  vollkommen wertlos werden. Also Nullkommanull Dollar, trotz der umfangreichen konzerneigenen Produktions<em>mittel</em>, die ja nicht einfach verschwinden. Zumal zu diesen Firmen auch Rüstungsgiganten wie Boeing und UTC zählen, die sich in dem kolportierten Schreckensszenario eher dumm und dämlich verdienen würden.</p>
<p>Nein, die Firma des Deutschpanamaers kann mit etwas viel verlässlicherem aufwarten: Der sogenannten &#8220;Olduvai-Theorie&#8221;, einem derart obskuren Gebilde, dass sie nicht einmal nennenswerte Google-Ergebnisse erzielt. Einer ihrer zentralen Punkte ist jedenfalls die Annahme, dass die Weltbevölkerung ab 2015 kontinuierlich <em>ab</em>nehmen, das industrielle Zeitalter 2030 enden und die Weltwirtschaft sich zu Ackerbau und Viehzucht zurückentwickeln wird. Ja, Sie haben richtig gelesen.</p>
<p>Wie das nun zu dem düsteren Zukunftsaussichten à la &#8220;<em>Es wird eng in Europa</em>&#8221; passen soll, mit denen die Firma den Kauf eines Ackers in Panama schmackhaft machen will &#8211; <em>das</em> weiß ich auch nicht. Aber ich bin ja auch kein Verschw&#8230;, äh, Wirtschaftstheoretiker, sondern Journalist, und als solcher erhoffe ich mir durch diesen Artikel zahllose Preise und Jobangebote.</p>
<p>Schließlich bin ich durch &#8220;Xing&#8221; auf diese Geschichte gestoßen. Da muss doch was drin sein. Allein schon wegen der Häufigkeit des Wortes &#8220;Weltuntergangsstimmung&#8221;.</p>
<p>*) Ich wollte gerne mal das Wort Kumquats in einem Text verwenden. Die Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder.</p>
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